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Press Room

Dioxin-Skandal: Die Technologie macht den Unterschied

20.01.2011

(Grambach, 20.01.2011) Der aktuelle Dioxin-Skandal hätte mit dem entsprechenden technologischen Know-how so nie stattgefunden. Kunden der BDI – BioEnergy International AG verkaufen keine Fettsäuren als Nebenprodukte der BioDiesel-Produktion – weil es keine solchen Nebenprodukte gibt: Alle Fettsäuren werden verarbeitet. Damit fallen keinerlei Abfallstoffe an.

Der Dioxin-Skandal ist in aller Munde. Die Täter sind gefunden. Allerdings geraten auch Unbeteiligte ins Kreuzfeuer der Kritik. Die BioDiesel-Branche wird vorschnell zum Schuldigen diskreditiert, obwohl sie auf der Basis modernster Technologien ein hohes Maß an Präventionsarbeit im Dienste der Gesundheit leistet. Es gilt daher, einen differenzierten Blick auf die Hintergründe zu werfen. „Hart und klar zu verurteilen sind kriminelle Machenschaften und ungesetzliche Vorgehensweisen“, betont Wilhelm Hammer, Vorstandsvorsitzender der BDI – BioEnergy International AG. Damit spricht er die unerlaubte Beimischung von gefährlichen Industrieabfällen, „die rein gar nichts mit der Biodieselproduktion zu tun haben“, zu Futtermitteln an.

Viele der von BDI weltweit gebauten Anlagen zur Erzeugung von hochwertigem BioDiesel bedienen sich hauptsächlich und vorrangig minderwertiger Qualitäten von Tierfetten. Damit leisten sie nicht nur einen wichtigen Beitrag zu Steigerung der lokalen Wertschöpfung dieser Produkte, sondern noch viel mehr: BDI arbeitet im Dienste der gesundheitstechnischen Prävention. Bei Anlagen mit der langjährig bewährten Technologie auf der Basis steirischen Spezial-Know-hows gibt es keinerlei Fettsäuren, die nicht zu hochwertigem BioDiesel verarbeitet werden können. Damit gibt es auch keinen möglichen Erwerb von Fettsäuren durch einen Tierfutterhersteller, mit dem Risiko, dass unerlaubterweise noch irgendwo Giftstoffe beigemischt werden. „Denn durch unsere Technologie werden Fettsäuren dem Markt frühzeitig entzogen“, so BDI-Vorstand Wilhelm Hammer, „damit ist kriminellen Machenschaften präventiv ein Riegel vorgeschoben“.

Die BDI – BioEnergy International AG ist auch anderweitig führend im Sinne einer gelebten gesellschaftlichen Verantwortung und im Bewusstsein um einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen: Bereits anlässlich der BSE-Krise haben BDI-Anlagen einen bedeutsamen Beitrag geleistet, um eine geordnete Entsorgung und Verarbeitung von Risikofetten sicherzustellen. Die Europäische Kommission hat bisher als Alternative zur einfachen Verbrennung z.B. in Zementfabriken, einzig das BDI-Verfahren zur Erzeugung von BioDiesel aus tierischen Risikofetten freigegeben. Aus diesem Grund wurde die BDI-Referenzanlage Motherwell in Schottland mit einer hohen EU-Unterstützung gefördert.

Ergänzung 04.Mai 2011: Die Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e.V. (AGQM) aus Deutschland hat eine Untersuchung von Biodiesel auf Dioxin-Gehalte veranlasst und die Ergebnisse in einer Pressemitteilung veröffentlicht.

Über BDI – BioEnergy International AG
BDI – BioEnergy International AG ist Markt- und Technologieführer für den Bau von maßgeschneiderten BioDiesel-Anlagen nach dem selbst entwickelten und patentierten Multi-Feedstock-Verfahren, das BioDiesel aus verschiedenen Rohstoffen – wie pflanzliche Öle, Altspeiseöle und tierische Fette – mit sehr hoher Effizienz produzieren kann.
BDI ist seit seiner Gründung im Jahr 1996 spezialisiert auf die Entwicklung von Technologien zur industriellen Aufwertung von Neben- und Abfallprodukten bei gleichzeitig optimaler Ressourcenschonung und verfügt über ein, aus der eigenen Forschung und Entwicklung resultierendes, umfangreiches Patentportfolio. Als führender Spezialanlagenbauer bietet BDI auch effiziente Anlagenkonzepte im Bereich „Waste to BioFuels“ zur Gewinnung von hochwertigen Omega-3-Fettsäuren und in enger Kooperation und Synergie mit der zur BDI-Gruppe gehörenden enbasys für die Produktion von hochwertigem BioGas aus industriellem und kommunalem Abfall an. Das Leistungsspektrum umfasst Behörden-, Basic- und Detail-Engineering, die Errichtung sowie Inbetriebnahme und den anschließenden After-Sales Service.
Die BDI - BioEnergy International AG beschäftigt mit ihren konsolidierten Unternehmen derzeit über 130 Mitarbeiter. Die Aktien der BDI – BioEnergy International AG (ISIN AT0000A02177) sind im Prime Standard/Geregelter Markt an der Frankfurter Börse notiert.

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Unternehmenskommunikation & Marketing

BDI - BioEnergy International AG
Parkring 18
A-8074 Grambach/Graz, Austria
Tel: +43 / 316 / 4009 - 100
Fax: +43 / 316 / 4009 - 110
www.bdi-bioenergy.com
bdi(at)bdi-bioenergy.com

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