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BioCrack - Bereits bis zu 20% biogener Anteil im Treibstoff aus der Raffinerie

Der europäische Treibstoffmarkt muss einerseits einen stetig steigenden Bedarf an Kraftstoff durch immer höhere Importe abdecken und andererseits wird der Anteil an erneuerbaren Energien im Kraftstoffbereich auf mindestens 10% bis 2020 gesteigert werden. Die Forderung der EU-Kommission kann durch herkömmliche Biotreibstoffe nicht zur Gänze erfüllt werden, sodass neue Technologien (Biomass-to-Liquid BtL und andere) erforderlich sind. Bevorzugt werden dabei Prozesse zur Verarbeitung von lignocellulosehaltiger Biomasse in einen umweltfreundlichen erneuerbaren Dieselkraftstoff. Um dieses Ziel zu erreichen hat BDI einen völlig neuen Weg beschritten.

Das neuartige Verfahren zur Gewinnung von biogenem Treibstoff, die zum Patent angemeldete „BioCrack“-Technologie wird es Raffinerien ermöglichen, bereits „an der Quelle“ d.h. im Raffinerieprozess, durch das Co-Processing von Nebenprodukten der Raffinerie und Verwendung von Biomasse, einen bis zu 20prozentigen Bioanteil im Treibstoff zu erzielen, anstatt, wie bisher üblich, BioDiesel dem Mineraldiesel erst später beizumischen.
Innerhalb der nächsten drei Jahre wird das neuartige Verfahren in Partnerschaft mit einem internationalen Mineralölkonzern in einem Scale-up in den Pilotmaßstab betrieben und in Folge zur weltweiten industriellen Umsetzung gebracht.

Zur Pressemitteilung BioCrack





BDI - BioEnergy International AG, Parkring 18, 8074 Grambach/Graz (Austria), Tel. +43 (316) 4009-100, bdi(at)bdi-bioenergy.com   |  made by NO SUN